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Aussetzung Richtwert- und Kategorieanpassung 2021

Wie bereits in den letzter Zeit durch die Presse ging stimmten ÖVP, SPÖ, GRÜNE und die FPÖ im Bautenausschuss für die Annahme sogenannten „mietzinsrechtlichen Pandemiefolgenlinderungsgesetzes“. Wenngleich dieses Gesetz noch nicht im Nationalrat beschlossen wurde, ist davon in weiterer Folge auszugehen:

Welche Folgen hat dies für Vermieter?

Richtwertmietzinse:

Es werden keine neuen Richtwerte verlautbart, dh der fällige Ausgleich des Wertverlusts durch Inflation wird den Vermietern verwehrt.

Die derzeit geltenden Richtwerte werden auf ein weiteres Jahr verlängert. Die nächste Richtwertanpassung soll sohin am 1. April 2022 eintreten und bereits im Jahr 2023 ein weiteres Mal, um damit wieder an die ursprüngliche Zweijahresfrequenz anzuschließen.

Die Anpassung der Richtwerte soll „werterhaltend“ erfolgen, das heißt die Anpassung wird ausgehend vom Durchschnittswert der letzten Anhebung (Indexwert für 2018 (=116,3 Punkte) des VPI 2010) berechnet und kann damit im nächsten Jahr in ungeminderter Höhe erfolgen. 

Ob dies dann tatsächlich 2022 und 2023 in der oben beschriebenen Art und Weise der Fall sein wird, oder ob dem Gesetzgeber dann wieder etwas Neues zu Lasten der Vermieter einfällt, kann derzeit nicht vorhergesagt werden.

Kategoriemietzinse:

Im heurigen Jahr wäre zeitgleich mit der Anpassung der Richtwerte auch eine Anpassung der Kategoriemieten fällig gewesen. Auch diese wird um ein Jahr verschoben und wird somit erst am 1. April 2022 erfolgen.

Die Höhe der ab 1. April 2022 geltenden Kategoriebeträge steht bereits fest, weil die Berechnungsbasis der Indexwert für Dezember 2020 darstellt, an dem die 5% Schwelle zur letzten Anhebung überschritten wurde.

Neue Ausgangsbasis für die nächste Anpassung ist damit der VPI Wert für Dezember 2020 (146,6 Punkte) und erfolgt diese sobald dieser Wert um 5% überschritten wird.

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