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Vermietung von Wohnungen über Internetplattformen

 

Die kurzfristige Vermietung von Wohnungen für touristische Zwecke hat mit dem Auftreten einschlägiger Internet-Plattformen in den letzten Jahren einen enormen Aufschwung erlebt.

Was muss dabei beachtet werden?

  1. Mietwohnungen:

Grundsätzlich muss der bestehende Mietvertrag überprüft werden, ob überhaupt eine Untervermietung des Bestandsgegenstandes erlaubt ist.

Weiters ist zu prüfen, ob der Mietvertrag dem Mietrechtsgesetz unterliegt, denn sollte dies der Fall sein, kann der Vermieter den Hauptmietvertrag aufkündigen (§ 30 Abs 2 Z4 MRG), wenn die Wohnung

Heizkosten - Abrechnung - Aufteilung

 

Zuerst ist zu unterscheiden, ob das Objekt dem Heizkostengesetz (HKG) unterliegt.

Dafür müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Das Gebäude muss mindestens vier Nutzungsobjekte haben (Wohnungen, Büros, Geschäftslokale...)
  • Es muss eine gemeinsame Heiz- und/oder Warmwasserversorgung vorliegen
  • Es sind Vorrichtungen zur Ermittlung der Verbrauchsanteile vorhanden

 

HKG nicht anwendbar:

Die Verteilung der Heizkosten erfolgt gemäß Vereinbarung oder auf Basis der vom WEG vorgeschriebenen Aufteilung nach Nutzwerten. Bei Mietobjekten wird in der Regel nach vorhandener Nutzfläche abgerechnet.

HKG anwendbar:

Die Trennung der Heizungs- und Warmwasserkosten hat entsprechend den Ergebnissen der Erfassung zu erfolgen.

Fruchtgenussrecht oder Wohnungsgebrauchsrecht?

Viele Eigentümer überlegen sich, ihre Wohnung an ihre Kinder weiterzugeben, jedoch weiterhin die Wohnung zu benützen. Im Zuge von Schenkungs- und Übergabsverträgen gibt  es unterschiedliche Möglichkeiten, sich bestimmte Rechte an Wohnungen vorzubehalten (siehe § 521 ABGB):

  • Wohnungsgebrauchsrecht:   Dieses berechtigt den Nutznießer, die betreffende Wohnung zu seinem eigenen Bedürfnis bis zum Zeitpunkt seines Ablebens zu nutzen. Jedoch darf der Nutznießer die Wohnung nicht vermieten!
  • Fruchtgenussrecht:               Das Fruchtgenussrecht umfasst das Recht,

Weiterverrechnung von Zinsen von einer WEG an Wohnungseigentümer

Die bloße Weiterverrechnung von Zinsen für die Fremdfinanzierung einer Sanierung stellt keine steuerfreie Kreditgewährung einer WEG an die Wohnungseigentümer dar. Die Gesamtleistung einer WEG besteht in der Erhaltung und Verwaltung des im gemeinsamen Eigentum stehenden Gebäudes, und die Finanzierungsleistung ist eine unselbständige Nebenleistung dieser WEG-Leistung, die bei Wohnungsnutzung dem ermäßigten Steuersatz von 10% unterliegt.

Zusammenleben in der WE Gemeinschaft

StreitschlichtungDas Zusammenleben in einer Eigentümergemeinschaft bedarf bekanntlich einer gewissen Rücksichtnahme, die auch von gesetzeswegen vorgesehen ist. So kann jeder Wohnungseigentümer sein WE Objekt in "verkehrsüblicher" Weise nützen und haben die Nachbarn die im Rahmen einer verkehrsüblichen Nutzung entstehenden Immissionen (va Lärm) zu dulden.

Gegen Beeinträchtigungen, die über diese verkehrsüblichen Immissionen hinausgehen (z.B. mit großer Lärmentwicklung verbundenes nächtliches Baden und Duschen; wiederholtes Musizieren zur Nachtzeit), kann sich jeder betroffene Miteigentümer mittels Unterlassungsklagen jedoch zur Wehr setzen.

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